Artikel noz Festkonzert Heede 2016

09:28 21.12.2016 von Melanie Schaa

heid Heede. Ein großer Erfolg für den Musikverein Heede war sein Festkonzert am vierten Adventssonntag in der mit rund 500 Besuchern nahezu voll besetzten Marienkirche. Rund 90 Minuten faszinierten die etwa 50 Akteure unter der Leitung ihres Dirigenten Hans-Günter Dünhöft ihr Publikum durch mitreißende Spielfreude auf einem hohen technischen Niveau.

Beim ebenso abwechslungsreichen wie anspruchsvollen Konzertprogramm überraschte das Orchester mit vielen neu einstudierten Werken namhafter Komponisten. Einen fulminanten Auftakt machte die Blaskapelle mit dem Triumphmarsch, die wohl bekannteste Szene aus der Oper Aida von Giuseppe Verdi. Auch die Klänge der nachfolgenden Stücke „La Storia“ von Jacob de Haan, „Arrival“ von Benny Andersson und Björn Ulvaeus, den beiden Köpfen der legendären Popgruppe ABBA, „Choral and Rock out“ von Ted Huggens und die „Odilia Pop Ouvertüre“ von Jacob de Haan erfüllten den von Kerzenschein erleuchteten Kirchenraum bis in den letzten Winkel.

Großzügigen Applaus erhielt auch das Saxophon-Quartett mit Elisabeth Bögemann, Andreas Arens, Sebastian Brand und Johannes Schnieders für seinen Soloauftritt mit dem Stück „Be Straight“ von Frank Wolf. Passend zur Jahreszeit wurde es in der zweiten Hälfte des Programms, durch das Moderator Peter Ahlers führte, langsam weihnachtlich. Nach „River City“ von Jacob de Haan machte das Orchester mit „Cinderella’s Dance“ von Karel Svoboda einen Ausflug in die Filmmusik. Die weltweit bekannte und gefühlvoll aufgeführte Musik aus dem Weihnachts-Klassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ animierte auch in der Marienkirche viele Zuhörer zum Mitsummen.

Weiter ging es mit „Last Christmas“ von George Michael, dem wohl bekanntesten Weihnachts-Pop-Song überhaupt und „White Christmas“ von Irving Berlin. Der Aufforderung zum Mitsingen folgte das Publikum nur zu gern beim krönenden Abschlusslied „O, du fröhliche“. Hierzu waren auch die Musiker des Nachwuchsorchesters zum großen Orchester gestoßen.

Den Rufen nach Zugaben folgte der Musikverein mit dem Abschiedslied „Variations on Shalom Chaverim“ von Andreas Schulte aus Papenburg. Stehende Ovationen und ein lang anhaltender Applaus waren der Dank der Besucher für ein gelungenes Konzert des Musikvereins und seines Dirigenten Dünhöft.

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